Ihr persönlicher Urlaubsberater 036782 61 324

Wie alles begann...

Blick auf den alten Marktplatz von Schmiedefeld In unmittelbarer Nähe des Baches "Nahe" auf einer Waldlichtung ist Schmiedefeld entstanden. Es waren jedoch nicht die Wiesen, die in der Höhenlage ein sehr nahrhaftes Futter für das Vieh lieferten, sondern es war, wie der Name schon sagt, das Erz zum Schmieden, dass zur Ansiedelung von Menschen Anlass gegeben hat.

Schild Schmiedefeld Schmiedefeld wurde 1406 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gründung geht auf den Abbau und die Weiterverarbeitung von Eisenerz zurück. Im 16. und frühen 17. Jh. stand dieser Industriezweig als Zulieferer für die Suhler Waffenherstellung in voller Blüte, bis er schließlich im 19. Jh. der rheinisch-westfälischen Konkurrenz unterlag. Die in den Jahren 1809 und 1855 gegründeten Porzellanfirmen erwiesen sich als nicht existenzfähig, und erst die seit 1862 eingeführte Glasindustrie brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Auch die Herstellung von Musikinstrumenten wie Orgeln, Geigen und Zittern bildete über 150 Jahre eine bedeutende Erwerbsquelle, durch die Schmiedefeld weit über die Grenzen hinaus bekannt wurde.

Bereits um die Jahrhundertwende zog es die ersten Urlauber in den Höhenort. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1904 förderte diese Entwicklung , so dass Mitte der 30er Jahre bereits mehr als 3000 Feriengäste verzeichnet wurden.

Einen historischen Rundgang durch Schmiedefeld am Rennsteig ermöglicht das Schulprojekt "Historisches Dorf" --> www.hrschmiedefeld.de.